Verleihung des 13. Friedrich-Robert-Helmert-Preises
Der Friedrich-Robert-Helmert-Preis 2025/2026 geht an Nadja Veigel.
Dr. Nadja Veigel, die ihre Dissertation in der Sektion 4.4 „Hydrologie“ im Juni 2025 sehr erfolgreich abgeschlossen hat, wurde mit dem Friedrich-Robert-Helmert-Preis für die beste Doktorarbeit am GFZ des Jahres 2025/2026 ausgezeichnet. Der Preis wird von den GFZ Friends, der Vereinigung der Freunde und Förderer des GFZ, jährlich verliehen und ist mit einem Preisgeld von 1.000 Euro verbunden.
Dr. Veigels Arbeit zeichnet sich durch einen innovativen Lösungsansatz zur Stärkung der Hochwasserresilienz auf Haushaltsebene aus. Mit modernen Methoden des maschinellen Lernens gewann sie aussagekräftige Erkenntnisse über wirksame Strategien zur Anpassung an Hochwasserrisiken. Unter anderem entwickelte sie einen neuartigen Ansatz zur Vorhersage von Versicherungsabschlüssen und wertete Diskussionen in den sozialen Medien während Hochwasser-
ereignissen aus.
Dr. Veigel schloss Ihre Promotion mit der Bestnote „summa cum laude“ ab. Ihre Ergebnisse sind in vier Artikeln in hochrangigen internationalen Zeitschriften veröffentlicht. Sie entwickelte außerdem eine automatisierte Modellierungsmethode, die nahezu in Echtzeit die Auswirkungen von Hochwasserereignissen abschätzt und damit von immenser praktischer Relevanz für die Katastrophenhilfe ist.
Die Arbeit überzeugt insbesondere durch Originalität, Interdisziplinarität, sowie Anwendungsbezug, so dass die Jurymitglieder sich einig waren, dass Nadja Veigel eine würdige Gewinnerin des Helmert-Preises ist. In diesem Jahr gingen 6 Nominierungen ein. Der Preis wurde am 7. Juli 2026 auf dem GFZ-Sommerfest verliehen.
Herzlichen Glückwunsch an Nadja Veigel!